Gedanken - Salus

Initiative "Saubere Luft für Schwäbisch Gmünd"
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von Christoph Kraft zum Artikel in der Gmünder Tagespost vom 28. Februar 2018:

 
 
Wie man immer wieder feststellen kann:   die Zeitungen schreiben sehr plakativ!
 
   „Der beißende Geruch in der Stadt ist Vergangenheit“
 
Schön, wenn dem so wäre. In dieser Radikalität glauben das nicht einmal die Vertreter der Firma Eurotech.

 
Zunächst einmal:  
 
Dem Artikel gingen zwei Telefongespräche voraus, eines mit mir als Bezugsperson der BI und eines mit Herrn Schips von Eurotech.
 
Meine Auskunft an die GT:
 
·         Mit allen Einschränkungen, die eine solche Kurzzeitbeobachtung von 2 Wochen hat und den Unwägbarkeiten der Wetterlage
        (kalte Luftschichten, Nordostwind…), müssen Aussagen zur Wirksamkeit der neuen Maßnahmen von Eurotech
         entsprechend vorsichtig gewertet werden. Eine Trendaussage ist entsprechend vorsichtig zu gewichten.
 
·         Es lag zu diesem Zeitpunkt noch keine Auswertung der Geruchserhebung vor, die ja bis zum 28.2.2018 lief.
         Die Abgabe von Beobachtungen konnte man nur nach diesem Termin erwarten.
         Es lagen einzelne Aussagen per email bzw. in Telefongesprächen vor.
 
·         Abzuschätzen war die Abzeichnung eines Trends, so er denn schon erkennbar wäre. Und da zeichnete sich
         (vorläufige Meldungen, Telefongespräche mit ausgewählten Personen) in der Tat ab, dass „..der Geruch weniger streng als gewohnt“,
         „…nicht so agressiv, fiel mir auf. Wenn das so bleibt, könnte man damit umgehen“, „…eine Abschwächung der Intensität“ festgestellt
        wurde. Auch an Tagen, an denen der Wind eine Geruchswahrnehmung am Beobachtungsort nicht beeinträchtigte,
        wurden statistisch gesehen weniger Wahrnehmungen verzeichnet.
 
 
Es stimmt also, wenn man liest: „Es geht in die richtige Richtung“.

Wir von der BI begrüßen die Maßnahmen der Firma Eurotech, sind uns aber, zusammen mit den Vertretern von Eurotech, bewusst, dass die Geruchsbelästigung sicher nicht verschwinden wird, aber, wie es ein Beobachter formuliert hat, besteht Hoffnung, dass wenn das so bleibt, man damit umgehen kann.
 
Das Problem ist damit sicher nicht aus der Welt geschafft. Es ist in der Zukunft zu beobachten, ob man mit den sich abzeichnenden Verbesserungen leben kann.

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